Freitag, 8. Januar 2010

Wenn einer eine Reise tut...

... dann kann er was erleben.
So ging es auch uns als wir über die Feiertage und Sylvester in die Heimat gefahren sind. Die Hinfahrt verlief erstaunlich gut, denn die Katzen waren den ganzen Tag über wach gewesen und deshalb so müde, dass sie das Jammern nach kurzer Zeit aufgaben und die restlichen 2 Stunden im Auto schlafen konnte. Frisch erholt konnten sie dann auch gleich die neue Bleibe erkunden und die "Großeltern" begrüßen. Beruhigt, dass die Beiden überhaupt keine Angst hatten und die nächsten Tage damit beschäftigt sein würden, drei Etagen auf den Kopf zu stellen, konnte ich am nächsten Tag zu meiner Familie aufbrechen. 
Der Weihnachtsurlaub war sehr entspannend und viel zu kurz, leider hatten sich die Katzen so an das Urlaubsleben gewöhnt, dass sie es uns (glaube ich) etwas übel nahmen, als wir wieder nach hause fahren mussten; die Heimfahrt gestaltete sich nämlich weitaus ereignissreicher als die Hinfahrt: 
Natürlich hatten wir auch wieder mit Gezeter gerechnet, aber nicht damit dass sich schon nach 1km ein verdächtiger, unangenehmer Geruch von der Rückbank ausbreitete und beide Katzen drauf und dran waren unsere Jacken aus ihren Körbchen heraus zu zerfetzen. Endlich auf der Autobahn wurde zumindest Pablo etwas ruhiger, Luca machte sich jedoch wie verrückt an der Tür seines Weidenkörbchens zu schaffen. Irgendwann war es dann so weit: Luca quetschte sich durch eine geschaffene Lücke und machte sich auf den Weg durchs Auto. Hechelnd und sichtlich gestreßt wanderte er von der Hutablage bis in den Beifahrerfußraum, glücklicherweise ließ er sich aber davon überzeugen, mich fahren zu lassen und schlief irgendwann auf lunikons Schoß ein. 
Damit stand ein weiterer Vorsatz für das neue Jahr fest: Neues Katzenkörbchen für Luca kaufen!